Dr. Thorsten Latzel, der Präses der Ev. Kirche im Rheinland, äußert sich zur Hochwasserkatastrophe wie folgt:
Der Präses
Düsseldorf, den 15. Juli 2021
Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,
ich bin zutiefst betroffen von den Bildern und Berichten, die wir aus den Gebieten erhalten, die von dem Unwetter und den Überschwemmungen erfasst wurden. Menschen sind gestorben, Häuser eingestürzt, Keller überflutet, Feuerwehrleute beim Versuch zu helfen gestorben. Noch ist das ganze Ausmaß der Zerstörung nicht zu ermessen. Zusammen mit vielen andere denke ich an und bete für die Betroffenen und die Helferinnen und Helfer.
Die alten Worte aus Psalm 69 gewinnen aktuell eine ganz neue Bedeutung:
Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.
In diesem Sinne bete ich für die Menschen in den betroffenen Gemeinden:
Gott stärke alle, die einen geliebten Menschen verloren haben oder vermissen. Gott stärke alle, deren Hab und Gut zerstört wurde. Gott stärke alle, die jetzt anderen helfen.
Vielen Dank für die Hilfe, die Sie als Gemeinden leisten: von der Nachbarschaftshilfe beim Auspumpen über Brötchen und warmen Kaffee bis zum seelsorglichen Beistand etwa durch die Notfallseelsorge.
Zugleich lade ich Sie ein, durch Ihre Fürbitte und mit Ihrer Spende den Menschen zu helfen. Die evangelische Kirche hat gemeinsam mit der Diakonie dazu ein Spendenkonto eingerichtet:
Gott tröste alle Menschen, die von dem Unwetter betroffen sind, und stärke alle Helferinnen und Helfer. Als Kirchenleitung sind wir im Gebet und Gedanken bei ihnen.
Ergänzung: Prof. Perucki hat der Veröffentlichung von Klangbeispielen aus dem Konzert vom 9. Juli zugestimmt. Näheres dazu auf unserer Barockorgel-Seite:
mit großer Freude darüber, dass nach längerer Pause wieder ein Konzert in der Barockkirche gespielt wird, möchte ich Sie und Euch auf das Orgelkonzert mit Prof. Roman Perucki aus Danzig am Freitag, den 9. Juli um 20.00 Uhr aufmerksam machen. Wie ich heute erfahren habe, wird auch Maria Perucka, seine Ehefrau, am Freitag nächster Woche um 20.00 Uhr musikalisch mitwirken.
Freuen Sie sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit renommierten Künstlern aus Polen! Die vorgesehene Programmfolge ist weiter unten zu finden.
Was gilt es unter Corona-Bedingungen zu beachten? Generell verzichten wir bewusst auf Voranmeldungen als Voraussetzung zur Teilnahme am Konzert wie auch auf Impfnachweise oder die Vorlage von aktuellen Tests. Vielmehr werden wir das bei Präsenzgottesdiensten bewährte Modell anwenden:
Abstand einhalten und (eventuell) mit Teilnehmenden aus dem gleichen Haushalt zusammensitzen, zumindest medizinische Maske auch während der Veranstaltung tragen und zum Zweck der Nachverfolgung auf dem Platz ausliegendes Formular ausfüllen und dort liegenlassen. Bereits am Turm-Eingang wie auch beim Verlassen der Kirche soll auf den notwendigen Abstand geachtet werden; die Kirche wird ab 19.30 Uhr zugänglich sein.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf die grundlegend neugestaltete Homepage der Barockorgel hinweisen, falls noch nicht geschehen, schauen Sie mal rein: Neben einem, wie ich finde, ansprechenden Design, das auch die Nutzung mit Smartphone ohne Lupe ermöglicht, haben wir einen Kalender integriert, so dass Sie immer auf dem Laufenden sind: https://barockorgel-eckenhagen.de/konzerte
Außerdem finden sich auf der Homepage Einspielungen an der Orgel mit Prof. Johannes Geffert. Eine umfangreiche Sammlung von Kirchenmusik mit unserer Kirchenmusikerin Helene Jedig aus den Präsenzgottesdiensten vom vierten Sonntag im Advent 2020 bis zum 16. Mai 2021 ist nach wie vor auf der Homepage der Kirchengemeinde zugänglich: 1. https://evk-eckenhagen.de/ 2. http://musik.evk-eckenhagen.de/ (mit Kategorienauswahl)
Mit herzlichen Grüßen Martin Will
Programm:
Theophil Volckmar 1686-1768 Sonata prima für Violine und Orgel Adagio – Allegro – Adagio – Allegro
Antonio Vivaldi 1678-1741 Konzert d-moll Allegro/Grave/Fuga – Largo – Finale Für Orgel bearbeitet von J.S. Bach
Zbigniew Kruczek 1952 Suite für Violine und Orgel „Les Petits Plaisirs“ Eveil – Dialogue – Poursuite – Amusement – Annonce – Ensemble
Daniel Magnus Gronau 1700?-1747 Partita über den Choral ‚Ich hab mein‘ Sach‘ Gott heimgestellt‘
Joseph Gabriel Rheinberger 1839-1901 Adagio und Fuge op.150,6 für Violine und Orgel
Hier ist eine kleine Auswahl von Flugmamövern in der engen Nische.
Auf die Plätze, fertig … hoch!
Im folgenden Videoclip bewahrheitet sich die alte Fliegerweisheit auch in punkto Vogelwelt, dass eine glatte Punktlandung einiges an Übung braucht. Die beiden Geschwister blicken offensichtlich etwas verwundert zu dem heimkehrenden Jungvogel.
Auf dem folgenden Foto ist einer unserer jungen Turmfalken zu sehen, der im Lauf des 28. Juni das Nest verlassen hat. Er hat sich einen erhöhten Aussichtspunkt auf dem Minutenzeiger ausgesucht mit einem weiten Blick auf das Dorf, unweit der Mauernische.
Vielleicht ergibt die Sichtung der Videoaufnahmen noch weitere Hinweise, allerdings ist der Überblick, welche der Jungvögel sich tatsächlich im Nest befinden, etwas schwieriger geworden. Seit einigen Tagen fliegen sie nämlich gern an der Innenmauer der Nische hoch, um sich dort festzukrallen, bevorzugt im toten Winkel der Videokamera.
Turmfalke auf Uhrenzeiger am 28. Juni 2021 um 18 Uhr 52Turmfalken-Nische mit Aussicht am 29. Juni – Man beachte den restlichen Flaum!
Die Spendenkammer für alle im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Eckenhagen, Barbarossastraße 5, in Reichshof-Eckenhagen besteht schon seit Oktober 2015.
Wir sind so dankbar für die immer noch zahlreichen Spenden an Kleidung und Hausrat die uns gebracht werden. Es hilft so vielen Menschen und die, die etwas finden was sie gebrauchen können, spenden ein bisschen Geld, was wir dann an Hilfsorganisationen weiter geben.
Wir würden uns über neue ehrenamtliche Helfer freuen. Wer Lust und Zeit hat bitte melden. Unser Mitarbeiterteam ist sehr aktiv und gut gelaunt. Die Spenden werden entgegengenommen, einsortiert und bei der Suche nach Kleidung wird auch immer geholfen.
Viele Besucher sind begeistert über die schönen Sachen (Kleidung, Bettwäsche, Handtücher und Hausrat), die bei uns lagern. Jeder ist willkommen sich bei uns umzuschauen und etwas für sich zu finden. Wir freuen uns über viele Besucher.
Nach der Schließung wegen der CORONA Pandemie dürfen wir wieder zum 01.07.2021 öffnen. Geöffnet wird immer Donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr. Sollten irgendwelche Fragen sein, wenden sie sich bitte an Frau Heidi von Goldacker (02265/980811).
In diesem Videoclip vom 22. Juni ist zu sehen, wie einer der jungen Turmfalken die Aufmerksamkeit seiner Geschwister auf sich zieht. Mit kräftigen Flügelschlägen wirbelt er eine Menge Staub und Daunen auf, begleitet von einem sirrenden Geräusch, fast wie im Windkanal.
Nach wie vor liegt die Nahrungsaufnahme für unsere Turmfalken-Küken im Blickpunkt ihres Interesses, das versteht sich ja von selbst. Dabei warten sie inzwischen gern dicht am Ausgang auf die nächste Lieferung. Sie haben gemerkt: Wer ganz vorne steht, hat gute Chancen, die nächste Maus abzubekommen, die von einem der Altvögel übergeben wird. Manchmal warten sie zu fünft, drei ganz vorne in der ersten Reihe – mehr passen nicht mehr nebeneinander, – und zwei dahinter.
Manchmal nutzt dann aber auch einer der jungen Turmfalken die Gelegenheit, die Flügel im rückwärtigen Bereich der Nische auszuprobieren, wenn die anderen vorne stehen. Endlich mal etwas Platz in der immer enger werdenden Kinderstube! Vermutlich ist das aber viel zu sehr von uns Menschen ausgehend gedacht, denn auch bei diversen Flügelübungen lassen sich Berührungsängste nicht wirklich feststellen. Immerhin könnte etwas Ventilation ein Nebeneffekt des Flatterns sein, war es doch recht heiß am 17. Juni!
Flügelübungen 1Flügelübungen 2Flügelübungen 3 mit Pick
Hier kann die Sammlung der Turmfalkenclips aufgerufen werden:
Vor knapp drei Wochen geschlüpft, sind unsere Turmfalkenküken schon recht groß geworden. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass allein an einem der vorigen Tage das Elternpaar den Jungen fünfzehn Mäuse brachte, also durchschnittlich drei Mäuse pro Falken. Zudem sind sie unternehmungslustig geworden, wie im Videoclip vom 15. Juni zu sehen ist. Als am Rand der Nische leichtes Gedränge nah am Abgrund entsteht, weichen die Vögel zum Glück nach hinten aus (Zeitstempel: 19h53m45s).
15. Juni 2021: Turmfalkenküken wagen sich nach vorn
Während es Menschenkindern manchmal erst mehr oder weniger mühsam beigebracht werden muss, ihr Essen nicht hastig hinunterzuschlingen, scheint es bei unseren Turmfalken genau umgekehrt zu sein: Es kann offensichtlich nicht schnell genug gehen. Noch vor wenigen Tagen nahm die Verfütterung einer Maus meistens zwischen 7 und 10 Minuten in Anspruch. Inzwischen ist der Zuwachs an Geschwindigkeit enorm. Im Videoclip vom 10. Juni brauchen die fünf Falkenküken nur noch ca. 90 Sekunden für eine Maus.
Drei der kleinen Falken nähern sich nach dem Fressen Richtung Ausgang wie in einer Phalanx dem Muttervogel. Man könnte meinen, sie würden weiteres Fressen einfordern, verstärkt durch ihre Rufe.
Inzwischen sind Ansätze von Schwanzfedern zu erkennen, ebenfalls sieht man bereits sehr schön dunkleres Gefieder unter dem weichen Flaum bei einem der Küken, als es kurz die Flügel bewegt.
Turmfalken-Schnellimbiss am 10. Juni 2021
Hier ist ein Clip vom 9. Juni 2021: Eins der Küken will den den kürzesten Weg nach vorne nehmen, aber da gibt’s ein Hindernis, eins der Geschwister steht im Weg. Was macht man, wenn man noch nicht drüber fliegen kann? Ganz einfach, drüber springen und nach einer Bauchlandung gleich wieder aufstehen!
Hier ist ein Video vom 8. Juni: Mittagszeit, es wird aufgetischt! Die fünf Küken werden dieses Mal nicht mit zerkleinerten Häppchen versorgt, sondern die Beute wird ihnen nur vorgelegt, in diesem Fall vom Terzel, dem männlichen Turmfalken. So ganz geübt sind sie aber offensichtlich noch nicht im Zerkleinern, sie werden durchaus noch Hilfe brauchen.
Turmfalken-Büfett
Wie vermutet, befinden wir uns zur Zeit in einem Übergangsstadium, was die Nahrungsaufnahme betrifft. Drei der Küken hatten zuvor kleine Teile aus einem Beutetier herausgepickt, das vom Terzel abgelegt worden war. Das Weibchen kommt mit einer weiteren Maus, die sie zunächst verfüttert, um sich dann der bereits dort liegenden anzunehmen.
Turmfalkenküken – noch brauchen sie Hilfe beim Fressen
Unsere 5 Turmfalken-Küken sind ca. eine Woche nach dem Schlüpfen schon recht groß geworden. Wie zu sehen ist, sind sie noch recht wackelig auf den Flügeln, zumal erst in einer Woche mit den ersten Stehversuchen zu rechnen ist. Sie zählen ja auch nicht zu den Nestflüchtern.
Eine gewisse Reinlichkeit ist schon den Kleinen eigen. Man beachte das Klecksen gegen Ende des Clips bei 8 Minuten 28 Sekunden in Ausgangsrichtung!
Am 2. Juni erreichte uns der Hinweis unserer Ev. Kirche im Rheinland auf die gestartete Umfrage „Evangelische Online-Gottesdienste 2021“, an der man sich bis zum 30. Juni beteiligen kann. Als Kirchengemeinde erwünschen auch wir uns eine möglichst große Beteiligung an der Umfrage, nicht zuletzt, weil unsere neu hinzugekommenen digitalen Angebote in gewisser Weise für uns im „Blindflug“ laufen: Wir benutzen bewusst nicht Kanäle wie Youtube (mit entsprechenden Abruf-Statistiken), sondern streamen unsere Gottesdienste über einen Dienstleister (api.video), die Videos werden anschließend abgespeichert und können in der Cloud abgerufen werden. Auch gehen wir mit Cookies und Co. äußerst sparsam um.
Hier folgt die Kernfrage der Studie:
„Was ist bei digitalen Gottesdiensten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtig? Die Möglichkeit, sich online an der Fürbitte zu beteiligen und während des Gottesdienstes Kommentare zu posten? Muss der Gottesdienst live sein oder ist ein vorproduziertes und gut geschnittenes Gottesdienstvideo besser? Soll es die Kirche aus dem Ort oder der Region sein oder suchen sich Gemeindeglieder Pfarrerinnen und Pfarrer aus, denen sie über die sozialen Medien folgen? Wie wichtig ist es, dass Online-Gottesdienste in einer Kirche aufgezeichnet werden – oder schalten sich womöglich eher Gemeindeglieder von zu Hause untereinander in einer Videokonferenz zusammen?“
Eine Presbyterin fragte, wie viel Mäuse denn wohl im Lauf eines Tages gejagt werden müssen, um die Jungen satt und innerhalb so kurzer Zeit so groß zu bekommen. Ob heute alle Fütterungen statistisch sauber auszuwerten sind, bleibt vorerst offen. Klar ist zumindest schon mal, dass die hungrigen Schnäbel bereits früh am Morgen gefüllt werden. Die erste Aufnahme aus unserer Bed-and-Breakfast-Nische beginnt um 5 Uhr 22 noch mit Infrarot-Licht:
Morgenmahlzeit der Turmfalkenküken am 30.05.2021 um 5 Uhr 22Turmfalken-Mahlzeit Nr. 2 am 30.05.2021 um 5 Uhr 41Turmfalken-Mahlzeit Nr. 3 am 30.05.2021 um 7 Uhr 50Turmfalken-Mahlzeit Nr. 4 am 30.05.2021 um 8 Uhr 6Turmfalken-Mahlzeit Nr. 5 am 30.05.2021 um 9 Uhr 6 – mit Klecks bei 34 Sekunden „Richtung 11 Uhr“!Turmfalken-Mahlzeit Nr. 6 am 30.05.2021 um 11 Uhr 9Turmfalken-Mahlzeit Nr. 7 am 30.05.2021 um 12 Uhr 45Turmfalken-Mahlzeit Nr. 8 am 30.05.2021 um 14 Uhr 6Turmfalken-Mahlzeit Nr. 9 am 30.05.2021 um 14 Uhr 17Turmfalken-Mahlzeit Nr. 10 am 30.05.2021 um 14 Uhr 52Turmfalken-Mahlzeit Nr. 11 am 30.05.2021 um 16 Uhr 20Turmfalken-Mahlzeit Nr. 12 am 30.05.2021 um 16h55 UhrTurmfalken-Weibchen am Himmel über EckenhagenTurmfalken-Mahlzeit Nr. 13 am 30.05.2021 um 17 Uhr 18Turmfalken-Mahlzeit Nr.14 am 30.05.2021 um 18 Uhr 14 Uhr – ein Brummer sitzt auf der Linse
Kleiner Exkurs: „Hudern“
Das Turmfalken-Weibchen wirkt in dem folgenden Videoclip etwas unschlüssig, als ob es sich fragte: „Wie bekomme ich bloß die fünf größer gewordenen Küken alle zusammen noch unter meine Fittiche?!“
Hier eine Erläuterung aus https://de.wikipedia.org/wiki/Hudern: „Das Hudern ist ein vogelkundlicher Fachbegriff. Als Hudern bezeichnet man das Schützen von Nestlingen vor Witterungseinflüssen (Kälte, Regen, zu große Hitze) durch die Brutvögel, indem sie ihren Nachwuchs unter den Flügeln bergend aufnehmen oder ihn im Bauchgefieder wärmen und beschützen.“ […]
„Die Redewendung jemanden unter seine Fittiche nehmen entspricht sinngemäß dem Hudern.„
Hudern spezial!Turmfalken-Mahlzeit Nr.15 am 30.05.2021 um 20 Uhr 28 Uhr
Stand 22 Uhr 41 Uhr fanden somit am 30. Mai 2021 15 Fütterungen der jungen Turmfalken statt. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, sind die Altvögel äußerst aktiv, um dem Nachwuchs einen guten Start ins Leben zu bieten.
Zwischen dem 26. und 27. Mai waren die Turmfalkenküken in dichter Abfolge geschlüpft. Heute bekommen wir einen kleinen Einblick, wie sich die Küken inzwischen – am 29. Mai – entwickelt haben. Der Terzel liefert eine Maus, die direkt vom Weibchen an die Jungen verfüttert wird. Die Elternvögel werden in den nächsten Wochen sehr stark beschäftigt sein, zumal, wenn man bedenkt, was in der Wikepedia zur Aufzucht der Jungen festgestellt wird:
„Am Ende der dritten Lebenswoche haben die Nestlinge das Körpergewicht eines ausgewachsenen Turmfalken erreicht.“
Hudern – die Kunst, 5 Turmfalkenjunge unter den Fittichen zu bergen
Hier noch ein kleiner Clip vom 29. Mai. Zu sehen ist, wie der Muttervogel aufsteht, um etwas von der Mauer wegzupicken. Anschließend folgt die Aktion: „Junge sortieren nach Turmfalkenart“.
Hudern – die Kunst, 5 Turmfalkenjunge unter den Fittichen zu bergen
Ist er denn „lieblich“ in diesem Jahr, der Monat Mai? Er neigt sich nun bereits dem Ende zu, also Gelegenheit, eine kleine Bilanz zu ziehen.
Rückblickend wirkt dieser eher nasskalte Mai wie ein „Wonnemonat“, der einem viele Erwartungen versagt hat. Wenn schon Reisen nicht möglich sind, wie viel mehr hätte man z.B. mit dem Rad unterwegs sein können, die nähere Heimat endlich besser erkunden und Zeit draußen verbringen können … und, und, und. – Aber Sie wissen schon: Hätte, hätte, Fahradkette.
Eigentlich ist es uns aber auch schon klar, wie sehr es auf die Perspektive ankommt. Das ging mir durch den Sinn, als Helene Jedig mir einige Naturfotos zusandte, die ihr Mann Artur gemacht hat. Einige dieser tollen Fotos möchte ich hier mit Ihnen und Euch teilen in Verbindung mit zwei Strophen des Lieds 501 aus dem Ev. Gesangbuch „Wie lieblich ist der Maien“.
EG 501 Wie lieblich ist der Maien, gespielt von Helene Jedig an der Barockkorgel Eckenhagen
Text: Martin Behm (1604) 1606 Melodie: Johann Steurlein 1575; geistlich Nürnberg 1581
Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt, des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht. Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid, die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.
Über verdorrte Gärten und vertrocknete Wiesen können wir jedenfalls schon mal nicht klagen!
Nach zwei Dürresommern füllen sich die Talsperren wieder. So Vieles wächst und gedeiht in diesem Monat, und ich denke, nicht nur die Bauern freuen sich über das Grünen und Blühen. Als Christen schreiben wir alles Wachsen und Gedeihen Gottes Güte zu, und das hoffentlich nicht nur an Erntedank!
Martin Behm, der Liederdichter, bezieht neben dem Segen, den Menschen durch eine grünende und blühende Flora erfahren, auch die Tierwelt mit ein. Im Springen der Tiere und Singen der Vögel nimmt er pure Lebensfreude wahr, die uns manchmal so griesgrämige oder depressiv verstimmte Menschen ein Fingerzeig sein können, was uns an Schönem umgibt und geschenkt wird. – Lernen wir doch aufs Neue, was uns umgibt und geschenkt ist mit anderen Augen zu sehen oder es überhaupt zu erkennen!
Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein! Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein. Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß; drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß’.
Anders, als zur Zeit des Liederdichters im 17. Jahrhundert, hängen die meisten Menschen heute hierzulande, oberflächlich betrachtet, nicht mehr so unmittelbar davon ab, was zwischen Aussaat und Ernte geschieht.
Unsere Bauern wissen noch um die Unwägbarkeiten von Wind und Wetter, trotz aller eingesetzten High Tech. Für die große Mehrheit wird es wohl eher so sein: Wenn die „Eisheiligen“ zuschlagen und ein Kälteeinbruch ausgetopfte Planzen im Garten eingehen lässt, ist das frustrierend, aber bedroht nicht die Existenz. Eher verhagelt einem die kalte Sophie den Nachmittag am Grill.
Nun ist unser so durchgetaktetes und bis ins kleinste hinein geplante Leben seit über einem Jahr gehörig in Frage gestellt worden.
Wäre das nicht eine Gelegenheit, neu gemeinsam danach zu fragen, was wirklich wichtig ist und zählt?
Mir geht es nicht um ein naives Zurück zu einem vermeintlich idyllischen Leben in vergangenen Zeiten. Vielmehr könnte uns diese eigentlich kollektive Disruption als eine Unterbrechung des Gewöhnlichen und Erwartbaren auch heilsam sein, indem wir generell unseren Lebensstil hinterfragen. Es ist nicht alles, was machbar ist, sinnvoll, und wir sollten aufs Neue lernen, unsere Sorgen dem anzuvertrauen, von dem es heißt: Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß.
Freuen wir uns auf den Sommer, aber nehmen wir zugleich auch aufs Neue wahr, was uns durch Gottes Güte tagtäglich an Gutem und Segen geschenkt wird.
Und eins noch, liebe Oberberger: Ihr klagt ja schon mal gerne, wenn wir ein Grad über Zimmertemperatur liegen. Beim nächsten Impuls dazu erinnert Euch eben mal bitte an den nasskalten Mai 2021!
Mit herzlichen Grüßen und Dank an Helene und Artur Jedig Ihr und Euer Martin Will, Pfr.
Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises an der Agger gibt in aktuellen Medieninformationen folgendes bekannt:
Können wir Urlaub machen? Diakonie steht in den Startlöchern
Reiseprogramm 2021: Erholung für Körper, Seele und Geist
Einige Reisen aus dem Diakonie-Reisekatalog sind schon sehr gut gebucht, es gibt aber noch freie Zimmerkapazitäten. „Die Leute möchten gerne Urlaub machen“, hört Regina Pflitsch aus der Diakonie immer wieder am Telefon. „Die Corona-Zahlen gehen runter! Sobald Gruppen- und Busreisen wieder erlaubt sind, freuen wir uns auf den Start unseres geplanten Reiseprogramms. “ Freie Plätze gibt es noch bei den Reisen nach
Bad Wildungen, Gesundheitszentrum Helenenquelle, 29.06.-12.07.2021. „Lassen Sie sich mit Massagen, Moorpackungen oder anderen medizinischen Therapiemöglichkeiten verwöhnen oder genießen Sie einfach den Kurort mit seiner Altstadt und Europas größtem Kurpark.“
Oder mit einer kurzen Anfahrt nach Bad Driburg, Erika Stratmann Hotel, 12.-22.07.2021 „Erholen Sie sich im direkt gegenüberliegenden „Gräflichen Park“, im Schwimmbad/Sauna und bei leckerem Essen mit Vollpension. Das Zentrum ist fußläufig erreichbar.“
Die Diakonie „Kirchenkreis An der Agger“ bietet in Kooperation mit der Diakonie Ruhr-Hellweg ein vielfältiges Reiseangebot sowie Tagesreisen und Reise-Cafés an. Die Diakoniereisen gehören zum Programm der Seniorenerholung des Kirchenkreises An der Agger. Bei jeder Reisegruppe sind zwei Ehrenamtler als Reisebegleiter dabei.
Die Diakonie möchte allen Seniorinnen und Senioren einen Urlaub ermöglichen, unabhängig vom Geldbeutel. Deshalb können Zuschüsse beim Oberbergischen Kreis beantragt werden.