G3-Standard: getestet, geimpft oder genesen

In den zurückliegenden Monaten kam vor Veranstaltungen wie z.B. Gottesdiensten, Taufen, Trauungen und Beerdigungen immer wieder die Frage auf, welche aktuellen Bestimmungen beim Zugang unter Corona-Bedingungen beachtet werden müssten: Wie viele Personen dürfen teilnehmen, welche Abstände sind einzuhalten, darf gesungen werden ? – usw. und so fort.

Nun sind seit dem 20. August 2021 neue Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt worden, die wir in der aktuellen Gemeindearbeit umzusetzen suchen. Das oberste Ziel muss dabei sein, dass nicht nur der eigene, sondern auch der gesundheitliche Schutz unseres Nächsten gewährleistet wird. Aus diesem Grund setzen wir beim Zugang zu Veranstaltungen ab sofort auf den sogenannten G3-Standard. Dieser Standard bedeutet, auf den Punkt gebracht:

Man muss getestet, geimpft oder genesen sein, um an Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen.

Wir bitten Sie daher, einen Nachweis Ihrer Impfung bzw. Genesung in Papierform (Impfpass oder QR-Code ggfs. von Zweitimpfung) oder in digitalem Format (CovPass oder Corona Warn-App) mitzubringen und dafür zu sorgen, sich bei Nachfrage ausweisen zu können.

Übrigens gelten „Personen in Deutschland als geschützt, die mit einem […] COVID-19-Impfstoff geimpft wurden und bei denen nach Gabe der letzten Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind.“

Sollten Sie nicht geimpft oder genesen sein, und dabei auch über keinen aktuellen Test verfügen, bieten wir alternativ Schnelltests an, die wir gegebenenfalls zur Verfügung stellen.

Uns ist durchaus bewusst, dass der eine oder die andere unter Umständen nicht gerade erfreut darüber ist, etwa an der Kirchtür den Status eines Tests, Impfung oder Genesung zu dokumentieren, wo Gottes Haus doch allen offen stehen soll. Andererseits versprechen wir uns von dieser Vorgehensweise, dass gerade auch Personen, die als vulnerabel, d.h. besonders gefährdet gelten, leichteren Herzens z.B. an der Konfirmation ihres Enkelkindes teilnehmen können.

Beachten Sie bitte, dass für einen Schnelltest eine Viertelstunde Zeit eingeplant werden muss.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Will, Pfr.

Umfrage „Evangelische Online-Gottesdienste 2021“

Am 2. Juni erreichte uns der Hinweis unserer Ev. Kirche im Rheinland auf die gestartete Umfrage „Evangelische Online-Gottesdienste 2021“, an der man sich bis zum 30. Juni beteiligen kann. Als Kirchengemeinde erwünschen auch wir uns eine möglichst große Beteiligung an der Umfrage, nicht zuletzt, weil unsere neu hinzugekommenen digitalen Angebote in gewisser Weise für uns im „Blindflug“ laufen: Wir benutzen bewusst nicht Kanäle wie Youtube (mit entsprechenden Abruf-Statistiken), sondern streamen unsere Gottesdienste über einen Dienstleister (api.video), die Videos werden anschließend abgespeichert und können in der Cloud abgerufen werden. Auch gehen wir mit Cookies und Co. äußerst sparsam um.

Hier folgt die Kernfrage der Studie:

„Was ist bei digitalen Gottesdiensten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtig? Die Möglichkeit, sich online an der Fürbitte zu beteiligen und während des Gottesdienstes Kommentare zu posten? Muss der Gottesdienst live sein oder ist ein vorproduziertes und gut geschnittenes Gottesdienstvideo besser? Soll es die Kirche aus dem Ort oder der Region sein oder suchen sich Gemeindeglieder Pfarrerinnen und Pfarrer aus, denen sie über die sozialen Medien folgen? Wie wichtig ist es, dass Online-Gottesdienste in einer Kirche aufgezeichnet werden – oder schalten sich womöglich eher Gemeindeglieder von zu Hause untereinander in einer Videokonferenz zusammen?“

Weitere Informationen sind zu finden unter:

Online-Gottesdienste_2021(©EKiR)
https://news.ekir.de/meldungen/2021/05/neuauflage-umfrage-zu-online-gottesdiensten/

Die neue Audiothek

Zugegeben: So ganz treffend ist der Name „Audiothek“ für unser neu eingerichtetes Musikarchiv ja eigentlich nicht, handelt es sich doch um eine Sammlung von Musikvideos, die im Lauf der letzten fünf Monate entstanden sind. Doch der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Musik. Das Videoformat hat lediglich dienende und ergänzende Funktion, indem z.B. Liedtexte eingeblendet und mehr oder weniger passende Fotos oder Videos zur inhaltlichen Verstärkung der Aussage genutzt worden sind. Manchmal hatte es sich wie von selbst angeboten, Aktuelles zur Untermalung der Musik miteinzubeziehen. So konnten wir z.B. die mit einer Drohne gemachte Aufnahme rund um unsere Kirche verwenden, die für die Vorstellung der Barockorgel als „Orgel des Monats“ im Februar erstellt worden war. Hinzu kamen Fotos von Landschaften im Schnee oder im Frühling, von Blumen oder blühenden Apfelbäumen, was gerade aktuell erschien, nicht zu vergessen das im Kirchturm brütende Turmfalkenpärchen. Auch wurde der Fundus von „gemeindebrief-evangelisch.de“ vor allem für kirchenjahreszeitliche Motive ausgiebig und dankbar verwendet, dessen Dienst wir abonniert haben.

Unter Federführung Helene Jedigs, unserer Kirchenmusikerin, ist im Lauf dieser Zeit ein wahrer Schatz an Musik produziert worden, der etwas widerspiegelt von großem künstlerischem Talent und musikalischem Einfühlungsvermögen, was nicht einfach verpuffen sollte. Helene Jedig gibt uns Einblicke in die Besonderheiten der Barockorgel, zudem begleitet sie manche Stücke auch gekonnt am Klavier und hat es verstanden, Sängerinnen und Sänger wie auch Instrumentalistinnen mit einzubeziehen in die musikalische Gestaltung der Gottesdienste. Herzlichen Dank, Helene!

Wer einfach mal hineinhören möchte in die Musik, die in den vergangenen Monaten eingespielt worden ist, wir haben zu diesem Zweck eine Subdomain eingerichtet, die, wie eingangs erläutert, mehr als eine Audiothek denn als eine Videothek zu verstehen ist. Sollten Sie / Ihr in der nächsten Zeit zum einen feststellen, dass sich die Homepage schneller aufrufen lässt und zum anderen, dass die Musik nicht mehr, wie gewohnt, dort zu finden ist, dann gehen Sie / Ihr einfach auf folgende, grafisch noch zunächst vorläufig eingerichtete Seite: https://musik.evk-eckenhagen.de/ – Viel Vergnügen!

Ab Pfingstsonntag Live-Übertragung des Gottesdienstes

Der für Pfingstsonntag geplante Freiluft-Gottesdienst ist aufgrund der Witterungsbedingungen kurzfristig in die Kirche verlegt worden. Nun kann an diesem Feiertag zum ersten Mal die Live-Übertragung unseres Gottesdienstes per Internetstream genutzt werden. Die technischen Voraussetzungen waren schon seit längerer Zeit gegeben. Aber wegen des monatelangen Verzichts auf das präsentische Miteinanderfeiern hatten wir uns dazu entschieden, unsere Gottesdienste vorab aufzuzeichnen und als fertiges Video anzubieten. Jetzt ist es endlich soweit, passenderweise an Pfingsten, dem Fest der Kommunikation!

Hier ist der Link zum Videostream: https://evk-eckenhagen.de/gottesdienst-stream

Pfingstsonntag wetterbedingt in der Kirche

Aufgrund des anhaltenden nasskalten Wetters haben wir entschieden, dass wir den für Pfingstsonntag geplanten Freiluft-Gottesdienst um 10.10 Uhr zu einem Präsenzgottesdienst in der Barockkirche umwandeln. Dies wird dann, abgesehen von diversen Trauergottesdiensten, der erste präsentisch gefeierte Gottesdienst seit dem dritten Sonntag im Advent 2020 sein.

Eine vorherige Anmeldung zum Gottesdienst ist erforderlich, da wir nur über eine beschränkte Zahl an Sitzplätzen verfügen. Pro Person müssen zehn Quadratmeter Fläche eingerechnet werden. Es stehen noch Plätze zur Verfügung (Samstag, 14.30 Uhr). Anmeldungen erfolgen über Telefon (02265) 706447 (Martin Will) oder über das Formular in unserem Online-Kalender, hier der direkte Link.

Die erforderlichen Corona-Bestimmungen werden auch in der Kirche selbstverständlich eingehalten, d.h. eine medizinische Maske muss getragen werden, auf das Singen wird verzichtet und eine Anmeldung ist erforderlich. Letzteres etwas vereinfacht für diejenigen, die sich über das Anmeldeformular im Internet anmelden; in diesem Fall liegen die Anmeldungen dann im Turmeingang schon bereit, so dass der bürokratische Aufwand etwas verringert wird.

Wir halten Sie und Euch auf dem Laufenden, wie es mit den Gottesdiensten weitergeht.

Update (Sa. 22.05.2021, 17.30 Uhr): Das Presbyterium hat sich dafür ausgesprochen, dass ab Pfingsten wieder Präsenzgottesdienste in unserer Kirchengemeinde – unter Einhaltung der jeweils geltenden Bestimmungen – angeboten werden.

Freiluft-Gottesdienst am Pfingstsonntag, 23. Mai

Das Presbyterium lädt ein zu einem Freiluft-Gottesdienst zum Pfingstsonntag am 23. Mai um 10.10 Uhr auf dem Außengelände des Gemeindehauses.

Nach langen Monaten größter Zurückhaltung, in denen wir aus Rücksicht auf die pandemische Lage ausschließlich Gottesdienste aufgezeichnet und digital angeboten haben, möchten wir die Gelegenheit wahrnehmen, dass Gottesdienstteilnehmerinnen und Teilnehmer endlich wieder einmal einander sehen und wahrnehmen können. Dies wird aber selbstverständlich immer noch unter Wahrung des nötigen Abstands und ohne Gemeindegesang sein. Auch ist eine vorherige Anmeldung nötig, am besten und einfachsten über das Anmeldeformular durchführbar, dass hier direkt aufgerufen werden kann:

https://termine.ekir.de/d-497112

Sitzgelegenheiten werden bereitstehen. Falls es an diesem Tag nicht besonders warm ist, bringen Sie einfach eine Decke mit. Sollte Regen fallen, werden Abläufe entsprechend gekürzt!

Pfingsten_Grafik©Pfeffer
Pfingsten

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jederhörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; sondern das ist?s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: ?Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch. Apostelgeschichte 2,1-8.12-17 Grafik: © Pfeffer

‚Pantoffelkino‘ in der Kirche

Manche werden es wohl für recht abwegig halten, den auf unserer Webseite zur Verfügung gestellten Gottesdienst ausgerechnet in der Barockkirche auf einem Bildschirm anzuschauen. – „Pantoffelkino“ pur! Das geht doch im Wohnzimmer viel einfacher!

Wiederum andere sagen sich vielleicht: So viel Wohnzimmer wie seit einem Jahr habe ich noch nie erlebt, ich will auch mal wieder in einer anderen Umgebung sein! Für solche und ähnliche Fälle steht nun ein altgedienter Flachbild-Fernseher in der Kirche bereit. Dazu gibt es eine Anleitung, wie man in drei einfachen Schritten das Video selbst starten kann.

„Pantoffelkino“ – Bild im Bild / Aus dem Karfreitags-Gottesdienst

Taizé-Andacht zum Mitsingen

Foto: (c) Lotz

Helene Jedig und Mitglieder des Singteams sind aufmerksam geworden auf eine Taizé-Andacht zum Mitsingen. Dies möchten wir hier gerne mit weiteren Interessierten teilen. Wir hatten bereits hingewiesen auf die Liturgische Nacht, zu der die katholische Schwestergemeinde Eckenhagen auch uns eingeladen hat. Die Taizé-Andacht zum Mitsingen könnte eine weitere bzw. zusätzliche Möglichkeit sein, am Gründonnerstag eine Andacht von zu Hause aus zu feiern.

Nähere Informationen zu diesem Projekt ist unter folgendem Link zu finden: https://gemeinde-kirchenentwicklung.ekir.de/inhalt/taize-andacht-zum-mitsingen/

Daraus hier zur Einstimmung ein kurzer Textauszug:

Taizé-Andacht zum Mitsingen
Stimmen Sie sich mit uns auf Ostern ein!

Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist traditionell eine Zeit des Wachens, Betens und Singens. Als Christ*innen gedenken wir unseres Herrn, der nach dem letzten Abendmahl mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane ausharrte. So wollen auch wir am 1. April 2021 um 20 Uhr gemeinsam Andacht halten.

Wir tun dies nach dem Vorbild der Taizé-Andachten, in denen das gemeinsame Singen im Mittelpunkt steht. Die Gesänge von Taizé sind besonders, weil sie ohne große Vorkenntnisse auch mehrstimmig gesungen werden können. Ihre besondere Melodik und die stetige Wiederholung machen das Singen zur Meditation und zu einem Gemeinschaftserlebnis.“ […]

Barockkirche für Liveübertragungen eingerichtet

Monitor der AV-Anlage

[19. Januar 2021]

Nach umfangreichen Arbeiten war es schließlich soweit: Ein Mitarbeiter der Firma Ton & Technik aus Nümbrecht stellte in der Kirche die Verbindung der neuen, netzwerkfähigen Kamera zur Außenwelt her. Die technischen Arbeiten waren fast komplett im Dezember 2020 ausgeführt worden, aber erst kürzlich traf noch eine bestellte Komponente ein. Dies war im wahrsten Sinn des Wortes das „missing link“, um die Internetverbindung des Gemeindehauses über LAN- und Glasfaserkabel auch stabil speziell für Liveübetragungen („Streaming“) aus der Kirche nutzen zu können. Mit dem Anstöpseln der Glasfaserleitung war es allerdings nicht getan. Ein nichtsahnender Kirchenbesucher hätte sich zuweilen fragen können, ob da jemand leise vor sich hinbetet, während der Techniker in höchster Konzentration, auf dem Boden hockend und murmelnd, komplizierte Programmierungsschritte durchführte.

Die Anschaffung und Einrichtung der Übertragungsanlage erfolgte in enger Abstimmung mit unserem Ev. Alten- und Pflegeheim Ragoczy-Stift. Unser Wunsch und Ziel ist es, dass auf diese Art Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtung in Zukunft die Teilnahme an unseren Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen spielend einfach ermöglicht wird. Dort müssen allerdings demnächst noch Arbeiten an der TV-Anlage des Hauses erledigt werden, damit das Signal in jedes Zimmer kommt.

Bereits in den neunziger Jahren wurden Gottesdienste über Richtfunk ins Ragoczy-Stift übertragen, Bild und Ton wurden allerdings, je nach Wetterlage, grieselig bzw. klanglich ungenügend oder es kam keine Verbindung zustande.

Die künftigen Liveübertragungen können dann auch von allen genutzt werden, die sich, aus welchen Gründen auch immer, gerne von zu Hause aus am Gottesdienstgeschehen in ihrer vertrauten Kirche beteiligen möchten. Vor Augen haben wir auch Interessierte aus der Reha- oder der MyWay-Klinik – oder einfach Leute fern der alten Heimat, die gerne wieder mal „reinschnuppern“ möchten.

Da wir zur Zeit wegen der Corona-Pandemie keine Präsenz-Gottesdienste anbieten, senden wir vorerst noch nicht live. Nach wie vor werden wir zuvor aufgezeichnete Aufnahmen unserer Gottesdienste übers Internet zur Verfügung stellen.

Wie könnten die neuen technischen Möglichkeiten in Zukunft genutzt werden?
Wir haben unmittelbar vor Augen Menschen, die wegen Covid19 äußerst zurückhaltend sind mit Außenkontakten, um ihre Gesundheit oder die anderer nicht zu gefährden. Oder ältere, kranke, gehbehinderte Menschen; Leute, deren Mobilität eingeschränkt ist, weil sie kein Auto haben; auch solche, die weit entfernt wohnen, aber gerne die Konfirmation ihres Paten- oder Enkelkinds miterleben möchten; oder Familienangehörige und Freunde, die auf diese Weise Anteil nehmen möchten an der Taufe, Trauung, Jubiläumskonfirmation – ja, auch an einem Trauergottesdienst – zumindest von ferne, und, und, und.

Wir halten Sie jedenfalls auf dem Laufenden, wie es weitergeht.

Kinderweihnacht 2020

Kinderweihnacht 2020: eine Tür bleibt verschlossen – andere werden geöffnet!

Wochenlang hatten Kindergottesdienstkinder zusammen mit Konfis, dem Team des Kindergottesdienstes und Diakon Lukas Krüger Vorbereitungen für Heiligabend getroffen. Eigentlich war das nicht anders als in den Jahren zuvor: Ein richtiges Fest will vorbereitet sein, so dass die Vorfreude nur noch größer wird! Komplizierter war es allerdings, weil ja Abstände eingehalten werden mussten, und auch das Singen oder ein traditionelles Krippenspiel war dieses Mal nicht auf dem Programm. Auch blieb die Kirchentür für den Familiengottesdienst – wie auch für alle anderen – geschlossen.

Andererseits war nicht, wie sonst, der Gottesdienst nach 45 Minuten beendet, sondern über Tage hinweg war eine rege Beteiligung wahrzunehmen. Während die eine Tür verschlossen war, taten sich neue Türen auf bei der Kinderweihnacht. Auf vorbereiteten Stationen im Dorf, wie z.B. außen vor unserem Alten- und Pflegeheim Ragoczy-Stift soll es schon mal zu Wartezeiten gekommen sein.

Familien waren ab Heiligabend auf dem Weg zur Station am Heimatmuseum zu sehen, Lieder wurden gesungen, Geschichten gehört oder es wurden Bilder am Gemeindehaus gemalt und für alle sichtbar an die Fensterscheiben geklebt. Auch Großeltern beteiligten sich an diesem besonderen Weihnachts-Event. Manche Familien suchten auch sehr bewusst die seit Heiligabend vom Morgen bis zum Abend innen beleuchtete Kirche mit den wunderschön geschmückten und beleuchteten Weihnachtsbäumen auf, um schließlich noch ein wenig innezuhalten. Schön, dass viele Leute sich beteiligt haben, um das Beste und letztlich das Wesentliche des Weihnachtsfests gemeinsam einmal etwas anders zu feiern.

Unten ist ein kleiner Überblick der „Fensterbilder“ unserer kleinen Künstlerinnen und Künstler zu sehen (Stand vom 1. Weihnachtstag).

Küsterin Bärbel Dittrich konnte noch etliche der Bilder retten, die später von einem heftigen Wind weggeweht worden waren.

Hier geht’s zur Bildersammlung „in groß“: https://t1p.de/maiz

Und hier ist das von einzelnen und in Gruppen gesungene Lied „Stern über Bethlehem“, das Diakon Lukas dann schließlich zu einem großen gemeinsamen Lied zusammengefügt hat (im Unterordner 02…): Stern über Bethlehem

Kinderweihnacht 2020: gemalte Bilder
Kinderweihnacht 2020: gemalte Bilder am Fenster
Kinderweihnacht 2020: gemalte Bilder am Fenster
Kinderweihnacht 2020: gemalte Bilder am Fenster 2