Am Freitag, den 24. Juni um 20.00 Uhr gibt der englische Organist Richard Brasier ein Konzert an der historischen Barockorgel Eckenhagen.
Brasier spielt Werke von J.S. Bach, Anna Amalia von Preußen, C. Ph. E. Bach, Joh. Chr. Fr. Bach, R. Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Eintritt: 10,- EUR / 7,- EUR ermäßigt
Tickets an der Abendkasse, keine Reservierungen erforderlich, Zugang zur Kirche ab 19.30 Uhr
Richard Brasier genießt eine rege und weitreichende internationale Karriere als Solist, Lehrer, Kammermusiker, Begleiter, Animateur, Herausgeber und Aufnahmekünstler.
Richard ist Absolvent der Royal Academy of Music in London, wo er bei David Titterington und Nicolas Kynaston studierte. Unterstützt durch das Nicholas Danby Stipendium setzte er seine Tätigkeit bei Johannes Geffert an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort.
Als Konzertorganist ist Richard in ganz Großbritannien und Europa in Rezitalreihen und großen internationalen Festivals auf historischen und modernen Instrumenten aufgetreten. Zu den jüngsten Aufführungsprojekten gehörte eine zwanzig Konzerte umfasssende Übersicht über die Orgelwerke von Johann Sebastian Bach (2019 bis 2021). Zuletzt hat er auch das Gesamtwerk von Robert Schumann für Pedalflügel eingespielt. Richard verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das alle Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart abdeckt, mit besonders festen Interessen an der Musik von J.S. und C.P.E. Bach und Vertretern der deutschen Romantik.
Seit 2014 ist Richard als Lehrer für das Royal College of Organists tätig. Richard leitet Meisterkurse und Studienreisen für Studenten im In- und Ausland und unterrichtet regelmäßig in Internatskursen für Organisten aller Altersgruppen und Fähigkeiten. An anderer Stelle wurde er eingeladen, als Wettbewerbsjurymitglied und externer Prüfer teilzunehmen. Richard hat Artikel und Videos zu Themen rund um die Orgel auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht und mehrere Ausgaben des Orgelrepertoires herausgegeben. Jüngste Veröffentlichungen umfassen die Orgelwerke von Ludwig van Beethoven (Verlag Dohr) und das gesamte Orgelwerk von Heinrich Bach und César Franck (Leierschwanzmusik). Seit 2020 ist Richard Organist für die deutschsprachigen Gemeinden St. Marien mit St. Georg in London, wo er das historische Instrument von 1886/1937 von E.F. Walcker (Ludwigsburg) spielt und pflegt.
Weitere Veranstaltungen:
Fr, 29.7. 20 Uhr
Orgelkonzert | Johannes Trümpler: spielt Werke von Bach, Peeters und Alain. Tickets an der Abendkasse | 10,- EUR / 7,- EUR ermäßigt- Info: Peter Fischer, Kreiskantor i.R. Reichshof: Ev. Barockkirche Eckenhagen
Konzert mit Vogelstimmen | Prof. Johannes Geffert: spielt Werke von Georg Friedrich Händel, Andreas Willscher, Robert Schumann u.a. Tickets an der Abendkasse | 10,- EUR / 7,- EUR ermäßigt- Info: Peter Fischer, Kreiskantor i.R. Reichshof: Ev. Barockkirche Eckenhagen
Wer das Konzert am Sonntag, dem 10. April, nicht gesehen und gehört hat, hat wirklich etwas verpasst! Das ukrainische Blechbläserensemble Kiev Brass unter der Leitung von Professor Andriy Ilkiv hat ein herausragendes Konzert in der Barockkirche gegeben. Zuhörerinnen und Zuhörern entlockte es spontane „Bravo“-Rufe, wurde einer recht großen, begeisterten Zuhörerschaft ja auch ein buntes musikalisches Programm geboten. Es erklangen Werke von Lysenko, Bach, Barber, Delerue, Rudin, Skoryk, Purcell, Mendes und Belousov.
Mit Nataliia Ilkiv am Klavier und der Sängerin Yuliia Zasimova, die den Kirchenraum mit ihrer klaren Stimme zu füllen vermochte, wurden weitere wunderbare musikalische Akzente geboten.
Prof. Ilkiv in seinem Element – hier eins von mehren Instrumenten, die im fliegenden Wechsel gespielt wurdenNataliia Ilkiv (Klavier) und Yuliia Zasimova (Gesang) – eins der Vortragsstücke: Lascia ch’io pianga aus „Rinaldo“ von G.F. Händel – 10.04.2022 17-29
Dieses Konzert berührte offensichtlich drei ukrainische Mütter mit ihren sechs Kindern auf besondere Weise, kamen doch nun Künstlerinnen und Künstler aus ihrer Heimat hierher zu ihnen in dieses ihnen fremde Land. Erst kürzlich hatten sie in Lepperhof Zuflucht vor dem furchtbaren Krieg gefunden. Erste Kontakte waren in der Woche zuvor in der Jungschar entstanden, auch hatten sich Lepperhofer Nachbarn direkt bei Ankunft liebevoll um sie gekümmert. Menschliche Teilnahme und praktische Hilfe wird wie selbstverständlich gelebt und umgesetzt: Erste Versorgung mit Lebensmitteln, Begleitung bei Behördengängen und Ausstattung mit Kleidern und weiteren Dingen aus der Spendenkammer, – wenigstens etwas Gutes in diesem elenden, verdammten Krieg!
Kiev Brass mit Musiker:innen der OPV – Zum Abschluss des Konzerts erklingen die ukrainische Nationalhymne und die Europahymne
Ursprünglich wohl als Überraschung gedacht, könnte man den Abschluss des Konzerts dann wohl doch im wahrsten Sinn des Wortes als „konzertierte Aktion“ bezeichnen. Dr. Markus Müller hatte in Verbindung mit Professor Sauter das Konzert für Oberberg innerhalb kürzester Zeit mit organisiert und begleitet. Dass nun am Ende des Konzerts auch Bläserinnen und Bläser der Oberbergischen Posaunenvereinigung beteiligt sein würden, blieb schließlich aber nicht geheim vor den angereisten Künstlern. Es war sicherlich für viele ein bewegender Moment, als statt einer Zugabe die ukrainische Nationalhymne und die Europahymne erklangen.
Kiev Brass am 10.04.2022: Ansicht von der Empore aus
Weitere Informationen: https://www.world-brass-association.com/concerts-for-ukraine/
Hier folgt die Ansprache an die Musikerinnen und Musiker aus dem Kriegsgebiet (von Martin Will, in englischer Sprache):
Dear Mrs. and Mr. Ilkiv with all the musicians from Kiev Brass, a very warm welcome to you on behalf of our local protestant church here in Eckenhagen and our regional church An der Agger!
It’s a great privilege having you here! If I’ve got it right, today is the third concert of „Brass for peace in Ukraine“ you’re playing on your tour. In terms of distance, it’s not such a very long way you’ve come from Ukraine, as many Germans may have thought before 24th February.
Now we’re getting to know the map of Ukraine on a daily basis, being constantly informed of the horrific atrocities brought upon your population, especially in besieged villages and cities such as Mariupol.
The sickening news we got from Bucha even reach our village in a very personal dimension. Only on Friday I was told that a mother and her 12 years old son, who were staying right across our house, had escaped Bucha just in time. Cousins of her had been murdered by russian troops, she had witnessed.
Now around two hundred twenty refugees are staying in our local community of Reichshof, hoping, they will recover from the horrors brought upon them – at least in the long run.
Practically, we are european neighbours with strong bonds of culture, political preferences and christian faith we have in common, both disgusted by this brutal war, which has been waged by the russian agressors, invading your democratic country under the pretext of rooting out nazism. Unbelievable! As Germans with our dark history of fascism, we ought to be able to tell a Nazi and how they misbehave!
And what a shame, Kyrill, Patriarch of the russian-orthodox church, stands firmly by the opressors. We’ve had this before with the so called „German Christians“!
Let me conclude with three short biblical references which have come to my mind in these days. I think, the verses speak for themselves:
Quite often, we can now hear in the media oft little David and big Goliath. Let’s hope and pray, that Ukraine will succeed in the end.
1 Samuel 17:49 „David reached his hand into the bag and took out a stone. He slung it, striking the Philistine on the forehead. The stone sank deeply into his forehead, and he fell down with his face to the ground.“
Prophet Daniel 2:34-35 The colossos of Nebuchadnezzars Disturbing Dream – feet of clay:
„You were watching as a stone was cut out, but not by human hands. It struck the statue on its iron and clay feet, breaking them in pieces. Then the iron, clay, bronze, silver, and gold were broken in pieces without distinction and became like chaff from the summer threshing floors that the wind carries away. Not a trace of them could be found.“
Joshua 6:5 [singing…] Joshua fought the battle of Jericho … and the walls came tumbling down …
„When you hear the signal from the rams’ horns, have the whole army give a loud battle cry. Then the city wall will collapse, and the warriors should charge straight ahead.”
Finally, we are very grateful for the preperations Dr. Markus Müller has made in organising todays‘ event. He will speak to the audience in the end – this time certainly in German.
Hier folgt die Ansprache an die Musikerinnen und Musiker aus dem Kriegsgebiet (von Martin Will, zurück übersetzt aus der englischen Sprache):
Liebes Ehepaar Ilkiv zusammen mit den Musikerinnen und Musikern von Kiev Brass, ein herzliches Willkommen seitens unserer evangelischen Kirchengemeinde hier in Eckenhagen und unseres Kirchenkreises An der Agger!
Es ist uns eine große Ehre, dass wir Sie heute hier begrüßen dürfen. Wenn ich das recht sehe, spielen Sie heute Ihr drittes Konzert auf Ihrer Tournee von „Brass for peace in Ukraine“. Was Entfernungen angeht, ist es eigentlich garnicht so ein weiter Weg, den Sie von der Ukraine kommend zu uns zurückgelegt haben, anders, als viele Deutsche gedacht haben mögen vor dem 24. Februar.
Inzwischen lernen wir die Landkarte der Ukraine tagtäglich kennen, indem wir unablässig informiert werden über die grauenhaften Gewalttaten, die Ihrer Bevölkerung angetan werden, besonders in belagerten Dörfern und in Städten wie Mariupol.
Die widerwärtigen Nachrichten, die uns aus Butscha bekannt wurden, haben sogar unser Dorf auf einer sehr persönlichen Ebene erreicht. Noch an diesem Freitag wurde mir über eine Mutter und ihrem zwölfjährigen Jungen, die direkt gegenüber von unserem Haus untergekommen waren, erzählt, dass sie aus Butscha gerade noch rechtzeitig hatten fliehen können. Sie hatte bezeugt, dass dort Cousins von ihr von russischen Soldaten ermordet worden waren.
Inwischen leben um die zweihundertundzwanzig Flüchtlinge in Reichshof. Wie sehr hoffen wir, dass sie sich nach diesen Schrecken, die über sie gebracht worden sind, erholen, zumindest auf lange Sicht.
Als europäische Nachbarn sind wir eng miteinander verbunden, sei es kulturell, auf politischer Ebene oder auch, was unseren gemeinsamen christlichen Glauben betrifft. Gleichermaßen sind wir empört über diesen brutalen Krieg, verursacht durch die russischen Agressoren, indem sie Ihr demokratisches Land unter dem Vorwand überfallen haben, den Nazismus auszurotten. Unglaublich! Als Deutsche mit unserer dunklen Vergangenheit des Faschismus sollten wir ja wohl in der Lage sein, wirkliche Nazis zu erkennen, und wie mies die sich benehmen.
Und was für eine Schande, dass Kyrill, der Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, fest auf der Seite der Unterdrücker steht. Ähnliches kennen wir aus der Vergangenheit mit den sogenannten „Deutschen Christen“!
Lassen Sie mich schließen, indem ich auf drei biblische Bezüge zurückkomme, die mir in den vergangenen Tagen in den Sinn kamen. Ich denke, die Verse sprechen für sich:
Recht oft war in den Medien zu hören vom kleinen David und dem großen Goliath. Lasst uns hoffen und beten, dass die Ukraine schließlich erfolgreich sein wird.
1 Samuel 17,49 „Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.“
Prophet Daniel 2,34-35 – Der Koloss auf tönernen Füßen aus Nebukadnezars Traum: „Das schautest du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. 35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Bronze, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, dass man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg und füllte die ganze Welt.“
Josua 6,5 [singend] Joshua fought the battle of Jericho … and the walls came tumbling down … „Und wenn man das Horn bläst und ihr den Schall der Posaune hört, so soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Dann wird die Stadtmauer einfallen, und das Volk soll hinaufsteigen, ein jeder, wo er gerade steht.“
Eins zum Schluss, wir sind sehr dankbar für die Vorbereitungen, die Dr. Markus Müller getroffen hat, um die heutige Aufführung bei uns zu ermöglichen. Er wird am Ende des Konzerts eine Ansprache ans Publikum halten, dann sicherlich auf Deutsch.
Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder hoch qualifizierte Künstlerinnen und Künstler zu Gast haben, die Konzerte an dem wunderbaren historischen Instrument geben werden.
Nachfolgend erscheint die Jahresübersicht, weiter unten veröffentlichen wir den Konzert-Flyer im PDF-Format.
Am Sonntag, den 10.04.2022 um 17.00 Uhr gastieren sechs Blechbläser und eine Pianistin aus der Ukraine zu einem Benefizkonzert für den Frieden in der Barockkirche Eckenhagen.
Kiev Brass mit Prof. Andriy Ilkiv & Künstler der renommiertesten Hochschulen & Kultureinrichtungen der Ukraine spielen Werke von Bach, Barber, Delerue, Rudin, Skoryk und Purcell.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten | Für das Publikum erforderlich ist das Tragen einer FFP2- oder zumindest medizinischen Maske aus Rücksicht auf vulnerable Gruppen!
Kurz vor Jahresende 2021 ist Werner Koch aus Eckenhagen verstorben. Über Jahrzehnte hinweg war er eine prägende Persönlichkeit nicht nur intern in der Posaunenchorarbeit, sondern auch nach außen hin. Beliebt und bekannt, wurde er somit, auch wenn das eigentlich seiner eher zurückhaltenden Art nicht entsprach, eine Person des öffentlichen Lebens und damit eins der bekannteren Gesichter unserer Kirchengemeinde.
Die Trauerfeier für ihn mit anschließender Beisetzung fand am 7. Januar 2022 im engsten Familienkreis statt. Weiter unten folgt der Wortlaut unserer Traueranzeige, die am 22.01.2022 in der Tageszeitung veröffentlicht worden ist.
Zitat: Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer
Die Nachricht vom doch recht plötzlichen Tod des langjährigen Dirigenten unseres Evangelischen Posaunenchors
Werner Koch
*26. Oktober 1938 +28. Dezember 2021
hat uns sehr bewegt. Von Kindesbeinen an aktives Mitglied des Posaunenchors, wirkte er ehrenamtlich von 1977 bis 2004 als Dirigent. Bei unzähligen Auftritten, Ständchen und Proben, darüber hinaus engagiert in weiteren musikalischen Aktivitäten, stand er im Rampenlicht der Öffentlichkeit.
Doch wer Werner Koch kannte, wusste: Für ihn zählte die Musik, eine große Leidenschaft, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau Renate teilte. Auch ihr sind wir sehr dankbar für ihre überaus aktive Unterstützung. Wir fühlen uns ihr und den weiteren Angehörigen in ihrer Trauer verbunden, zugleich suchen wir Trost darin, dass nicht die Stille überm Grab das Letzte sein wird, sondern unsere Lebensmelodie letztlich von der Auferstehungshoffnung geprägt ist.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet, so lass uns hören jenen vollen Klang der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Musikalische Andacht zur Epiphaniaszeit in Dieringhausen
Der Evangelische Kirchenkreis An der Agger und die evangelische Christuskirchengemeinde Dieringhausen-Vollmerhausen-Niederseßmar veranstalten eine Andacht mit klassischer Chormusik zur Epiphaniaszeit „Nun schein, Du Glanz der Herrlichkeit“ am
Samstag, 22. Januar 2022, 19 Uhr
Evangelische Kirche Dieringhausen
Dieringhauser Str. 39
51645 Gummersbach
Ein kleiner Projektchor aus dem Kirchenkreis singt klassische Chorwerke unter anderem von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Leitung und Organisation liegen in den Händen der Kantorinnen Dr. Annemarie Sirrenberg und Christine Beatrix Fischer sowie von Pfarrerin i. R. Edelinde Koch-Hein. Das Konzert findet im Anschluss an einen kleinen Chortag (unter „2G-Plus-Bedingungen“) statt.
Die Veranstalter bitten das Publikum um einen 2G-Nachweis und eine medizinische Maske.
Wir wünschen Ihnen und Euch ein gesegnetes Jahr 2022 und grüßen herzlich mit zwei Musikstücken, die Helene Jedig im Jahresabschluss-Gottesdienst am 31. Dezember an der Barockorgel gespielt hat. Bleiben Sie, bleibt Ihr mitsamt Familien von Gott behütet!
Orgelvorspiel von Helene Jedig: Marsch von G.F. Händel aus ‚Scipio‘Orgelnachspiel von Helene Jedig am 31.12.2021
Lothar Zenetti: Am Ende die Rechnung
Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter, die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen, für den Schnee und den Wind, den Vogelflug und das Gras und die Schmetterlinge, für die Luft, die wir geatmet haben, und den Blick auf die Sterne und für alle die Tage, die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen. Bitte die Rechnung. Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht: Ich habe euch eingeladen, sagt der und lacht, so weit die Erde reicht: Es war mir ein Vergnügen!
Klingende Kirche (Grafik: gemeindebrief-evangelisch.de (c) Pfeffer
… der Regen
Am Weihnachtsmorgen lag noch kein Schnee, – der folgte erst später – als der Posaunenchor unter Leitung von Jürgen Ringsdorf ein Medley von beliebten Weihnachtsliedern spielte. Auf der Audioaufnahme hört man hingegen ein stetes Rieseln des Regens, der früh am Morgen fiel. Die Besucherinnen und Besucher der Kirche ließen sich aber nicht davon abhalten, im Anschluss an die Christmette den Melodien zuzuhören, die nun draußen erklangen. Am Ende der Aufnahme ist ein „Frohes Weihnachten“ zu hören, dass man einander zuruft. Frohe Weihnachten auch Ihnen und Euch!
Ergänzend zum Videomitschnitt der diesjährigen Christvesper stellen wir hier die Musik aus diesem Gottesdienst als Audiotracks ein. Wer gerne bei den Gemeindeliedern zu Hause mitsingen möchte, findet die Angaben zum Evangelischen Gesangbuch jeweils im Titel.
Frohe Weihnachten!
Felix-Alexandre Guilmant: PastoraleWir singen dir, Immanuel (EG RWL 542)Adeste fideles, Englisches TraditionalHört, der Engel helle Lieder (EG 54)O du fröhliche, o du selige (EG 44)Sigfrid Karg-Elert: Lobet den Herrn mit Pauken und Zimbeln schön
Unter dem Motto „Gott-Vertrauen in stürmischen Zeiten“ laden wir herzlich ein zum Gottesdienst am 1. Advent 2021 um 10.10 Uhr in der Eckenhagener Kirche. Das Singteam unter der Leitung von Helene Jedig gestaltet diesen Gottesdienst, in dem der Musik viel Raum zukommen wird.
gerne möchte ich Sie und Euch auf das nächste Konzert an der Barockorgel aufmerksam machen. Am Mittwoch, den 17. November um 20.00 Uhr, wird die Konzertorganistin Birgit Wildemann wieder nach Eckenhagen kommen. Wenn ich das recht sehe, gastierte Frau Wildemann schon ein Mal bei uns, und zwar am 30.11.2014.
Neben der Musik werden Texte zum Buß- und Bettag mit einfließen, so dass dieser Abend einen gottesdienstlichen Charakter haben wird. Aus diesem Grund sehen wir von einem Eintritt ab, freuen uns aber über großzügige Spenden.
Außerdem bin ich froh Ihnen und Euch mitteilen zu können, dass die Künstler des letzten Konzerts, Ulrike Friedrich und Prof. Johannes Geffert, fast das komplette Konzert zur Veröffentlichung auf der Homepage der Barockorgel freigegeben haben. Es ist zu finden unter https://barockorgel-eckenhagen.de/klangbeispiele.
Nun bin ich mir dessen bewusst, dass die eine oder der andere sich sagen könnte: Wozu sich dann noch auf den Weg zu einem Konzert machen, wenn ich die Musik bequem von der Couch aus hören kann? Dieser Einwand erscheint mir insofern berechtigt, als es nie leichter war als heutzutage, günstig an Musik zu kommen. Dass Künsterlinnen und Künstler aber oft nur schwer ihren Lebensunterhalt bestreiten können, wurde uns wohl gerade in der Corona-Krise wie nie zuvor bewusst. Andererseits ist uns der Stellenwert eines vor Ort erlebten Konzerts womöglich besonders deutlich geworden, als so viele kulturelle Veranstaltungen ausfallen mussten. – Der Mensch lebt halt nicht vom Brot allein!
Der Zugang erfolgt nach dem 3G-Standard, d.h. wir bitten am Eingang um den Nachweis der Genesung, vollständigen Impfung oder eines aktuellen Tests (per QR-Code, Impfheft oder Ausdruck). Einlass ab 19.30 Uhr.
Infos über weitere Konzerte unter barockorgel-eckenhagen.de
Künstlerische Leitung: Kreiskantor i. R. Hans-Peter Fischer Tel. 0 22 61 – 2 79 02
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Eckenhagen Ev. Kirchenkreis An der Agger
am Sonntag, den 24. Oktober um 18.00 Uhr findet das nächste Konzert in der Eckenhagener Barockkirche statt. Es spielen Ulrike Friedrich (Traversflöte) und Prof. Johannes Geffert (Cembalo und Orgel).
Ulrike Friedrich und Johannes Geffert werden ein interessantes und abwechslungsreiches Programm bieten. Näheres dazu sowie die jeweilige Vita finden Sie weiter unten.
Einlass ist ab 17.30 Uhr, Tickets erhalten Sie an der Abendkasse im Kirchturm.
Der Zugang erfolgt nach dem G3-Standard, d.h. wir bitten am Eingang um den Nachweis der Genesung, vollständigen Impfung oder eines aktuellen Tests (per QR-Code, Impfheft oder Ausdruck). Auch am Platz muss zum persönlichen Schutz und dem anderer eine medizinische oder eine FSP-2-Maske getragen werden.
Künstlerische Leitung:Kreiskantor i. R. Hans-Peter FischerTel. 0 22 61 – 2 79 02Veranstalter:Ev. Kirchengemeinde EckenhagenEv. Kirchenkreis An der AggerSchirmherr:Superintendent Michael Braun
Mit freundlichen Grüßen Martin Will, Pfr.
So 24. Oktober 2021 18.00
Programm
Johann Philipp Kirnberger 1721-1785
Sonate G-Dur für Traversflöte und Cembalo
Adagio – Allegro – Allegro
John Stanley 1712-1786
Sonate d-moll für Traversflöte und Cembalo
Largo – Siciliana – Gavotta con Variazioni
Johann Gottlieb Naumann 1741-1801
Sonate I A-Dur für Orgel
Adagio – Allegretto
Johann Kuhnau 1660-1722
Biblische Sonate I für Orgel
‚Der Kampf zwischen David und Goliath‘
– Das Pochen und Trotzen des Goliaths
– Das Zittern der Israeliten und ihr Gebet zu Gott beim Anblick dieses abscheuligen Feindes
– Die Hertzhafftigkeit Davids, dessen Begierde, dem Riesen den stolzen Muth zu brechen und das kindlicheVertrauen auff Gottes Huelffe
– Die zwischen David und Goliath gewechselten Streit-Worte und der Streit selbsten, darbey dem Goliath der Stein in die Stirn geschleudert und er dadurch gefaellet und getoedtet wird
– Die Flucht der Philister, ingleichen wie Ihnen die Israeliten nachjagen und sie mit dem Schwerte erwürgen
– Das Frohlocken der Israeliten über diesem Siege
– Das über dem Lobe Davids von denen Weibern chorweise musizierte Konzert
– Und endlich die allgemeine in lautem Tanzen und Springen sich äußernde Freude
Johann Sebastian Bach 1685-1750
Sonate g-moll BWV 1020 für Traversflöte und Cembalo
Allegro – Adagio – Allegro
Johann Christian Fischer 1733-1800
Sonate D-Dur für Traversflöte und Cembalo
Allegro – Adagio – Andantino
Ulrike Friedrich ist als freischaffende Musikerin und als Instrumentalpädagogin im Raum Andernach / Neuwied tätig. Nach ihrem Studium im Hauptfach Querflöte folgte ein weiterführendes Studium bei Klaus Holsten.
Seit 2008 widmet sie sich intensiv dem Studium der Traversflöte, der historischen Aufführungspraxis und spielt in verschiedenen Ensembles wie ‚Musici di Sayn‘ und ‚Aremberger Hofmusik‘.
Ihr Repertoire erstreckt sich von Frühbarock über Klassik, Romantik bis zur zeitgenössischen Musik. Eine CD mit selten zu hörendem Repertoire erschien 2017 im Verlag Querstand. Als Solistin hat sie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gestaltet.
Johannes Geffert wuchs in den Traditionen der Kirchenmusik auf. Nach Studien in Köln und England wurde er Organist der Annakirche und Leiter des Bachvereins in Aachen (Gründung der Aachener Bachtage). In Bonn führte er das musikalische Erbe seines Vaters als Kirchenmusikdirektor an der Kreuzkirche fort. Von 1997 bis 2015 unterrichtete er als Professor an der ‘Hochschule für Musik und Tanz’ in Köln.
Konzerte führten ihn an bedeutende Orgeln vieler Länder.
Geffert ist hon. Vice-President der englischen Organistenvereinigung AIO und wurde mit der Aachener Bach-Medaille ausgezeichnet.
Dr. Annemarie Sirrenberg (Orgel) und Dr. Markus Müller (Trompete)
Herzliche Einladung zu einem sommerlichen Konzert mit Dr. Markus Müller an der Trompete und Kreiskantorin Dr. Annemarie Sirrenberg an der historischen Barockorgel am 20. August, 20.00 Uhr in die Ev. Barockkirche Eckenhagen.
Im Zentrum stehen festliche, virtuose Suiten und Concerti der barocken Meister J. G. Walther, Th. Schwartzkopff und G. B. Viviani. Daneben erklingt romantische und moderne Orgelmusik, u.a. M. Drischners legendärer „Sonnenhymnus“ und „Ein musikalischer Scherz“ über das Sommerlied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ von G. Fischer.
Ergänzung: Prof. Perucki hat der Veröffentlichung von Klangbeispielen aus dem Konzert vom 9. Juli zugestimmt. Näheres dazu auf unserer Barockorgel-Seite:
mit großer Freude darüber, dass nach längerer Pause wieder ein Konzert in der Barockkirche gespielt wird, möchte ich Sie und Euch auf das Orgelkonzert mit Prof. Roman Perucki aus Danzig am Freitag, den 9. Juli um 20.00 Uhr aufmerksam machen. Wie ich heute erfahren habe, wird auch Maria Perucka, seine Ehefrau, am Freitag nächster Woche um 20.00 Uhr musikalisch mitwirken.
Freuen Sie sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit renommierten Künstlern aus Polen! Die vorgesehene Programmfolge ist weiter unten zu finden.
Was gilt es unter Corona-Bedingungen zu beachten? Generell verzichten wir bewusst auf Voranmeldungen als Voraussetzung zur Teilnahme am Konzert wie auch auf Impfnachweise oder die Vorlage von aktuellen Tests. Vielmehr werden wir das bei Präsenzgottesdiensten bewährte Modell anwenden:
Abstand einhalten und (eventuell) mit Teilnehmenden aus dem gleichen Haushalt zusammensitzen, zumindest medizinische Maske auch während der Veranstaltung tragen und zum Zweck der Nachverfolgung auf dem Platz ausliegendes Formular ausfüllen und dort liegenlassen. Bereits am Turm-Eingang wie auch beim Verlassen der Kirche soll auf den notwendigen Abstand geachtet werden; die Kirche wird ab 19.30 Uhr zugänglich sein.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf die grundlegend neugestaltete Homepage der Barockorgel hinweisen, falls noch nicht geschehen, schauen Sie mal rein: Neben einem, wie ich finde, ansprechenden Design, das auch die Nutzung mit Smartphone ohne Lupe ermöglicht, haben wir einen Kalender integriert, so dass Sie immer auf dem Laufenden sind: https://barockorgel-eckenhagen.de/konzerte
Außerdem finden sich auf der Homepage Einspielungen an der Orgel mit Prof. Johannes Geffert. Eine umfangreiche Sammlung von Kirchenmusik mit unserer Kirchenmusikerin Helene Jedig aus den Präsenzgottesdiensten vom vierten Sonntag im Advent 2020 bis zum 16. Mai 2021 ist nach wie vor auf der Homepage der Kirchengemeinde zugänglich: 1. https://evk-eckenhagen.de/ 2. http://musik.evk-eckenhagen.de/ (mit Kategorienauswahl)
Mit herzlichen Grüßen Martin Will
Programm:
Theophil Volckmar 1686-1768 Sonata prima für Violine und Orgel Adagio – Allegro – Adagio – Allegro
Antonio Vivaldi 1678-1741 Konzert d-moll Allegro/Grave/Fuga – Largo – Finale Für Orgel bearbeitet von J.S. Bach
Zbigniew Kruczek 1952 Suite für Violine und Orgel „Les Petits Plaisirs“ Eveil – Dialogue – Poursuite – Amusement – Annonce – Ensemble
Daniel Magnus Gronau 1700?-1747 Partita über den Choral ‚Ich hab mein‘ Sach‘ Gott heimgestellt‘
Joseph Gabriel Rheinberger 1839-1901 Adagio und Fuge op.150,6 für Violine und Orgel
Während der Montagabend für Mitglieder unseres Posaunenchors ja immer als fester Termin eingeplant war im Ablauf der Woche, fand seit der Zeit vor dem zweiten Lockdown im Herbst 2020 keine Probe mehr statt. Am 31. Mai hat sich nun der Posaunenchor zum ersten Mal wieder getroffen. Die Probe war auf dem Außengelände des Gemeindehauses – natürlich mit Abstand und den entsprechenden Vorkehrungen. Immerhin hatten auf diese Art aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer in der Nähe die Gelegenheit, wieder einmal vertraute Klänge zu hören!
Ein Instrument im Einssatz – glänzend wie am ersten Tag!Drei der Bläserinnen und BläserChorleiter Jürgen Ringsdorf – voll konzentriertDer Ansatz klappt noch!„Geh aus, mein Herz“ musste auf jeden Fall intoniert werden